Verantwortung · Wiesbaden

Umweltbewusst drucken.
Bewusst entscheiden.

Auch Werbung kann verantwortungsvoller umgesetzt werden. Wir zeigen dir, welche Möglichkeiten es gibt, Druck, Materialien und Produktion ressourcenschonender zu gestalten.

Wir können nicht jede Umweltbelastung vermeiden — aber wir können gemeinsam mit unseren Kunden viele Entscheidungen bewusster treffen.

Stapel aus Recycling- und Naturpapieren mit gedruckten Broschüren auf dunkelgrüner Fläche
Papiermuster · Grammaturen · Oberflächen

Einleitung

Nachhaltigkeit beginnt
bei der Entscheidung.

Bei jeder Drucksache gibt es mehrere Möglichkeiten. Papier, Grammatur, Format, Auflage, Druckverfahren, Veredelung, Verpackung und Versand beeinflussen nicht nur das Ergebnis, sondern auch den Ressourcenverbrauch. Deshalb beraten wir unsere Kunden auf Wunsch dabei, ihre Projekte möglichst sinnvoll und ressourcenschonend umzusetzen.

Dabei geht es nicht darum, auf Qualität zu verzichten. Es geht darum, die richtige Lösung für den jeweiligen Zweck zu finden.

01 — Material

Das richtige Papier
macht einen Unterschied.

Die Papierwahl beeinflusst Haptik, Optik, Haltbarkeit, Verarbeitung und Materialverbrauch. Je nach Produkt stehen unterschiedliche Qualitäten zur Verfügung — von Recyclingpapieren bis zu zertifizierten Sorten, sofern der jeweilige Hersteller sie anbietet.

  • Recyclingpapiere in unterschiedlichen Qualitätsstufen
  • Zertifizierte Papiere (z. B. FSC- oder PEFC-zertifiziert), sofern vom Hersteller angeboten
  • Ungestrichene, gestrichene und Naturpapiere
  • Unterschiedliche Grammaturen und damit unterschiedlicher Papierverbrauch
  • Auswahl abhängig von Einsatzzweck, Haltbarkeit und Auflage
  • Hochwertige Recyclingqualitäten, die optisch mitspielen

Recyclingpapier ist nicht automatisch für jedes Produkt die beste ökologische Wahl. Die sinnvollste Entscheidung hängt vom konkreten Produkt, Einsatzzweck, der geplanten Haltbarkeit, der Auflage und den verfügbaren Materialien ab.

02 — Grammatur

Nicht immer ist
dicker besser.

Ein sehr schweres Papier kann hochwertig wirken, ist aber nicht für jedes Produkt notwendig. Für viele Anwendungen kann eine passend gewählte Grammatur vollkommen ausreichen — bei gleicher Wirkung und weniger Material.

  • Flyer und Handzettel
  • Informationsmaterial
  • Briefpapier
  • Broschüren
  • Karten und Einladungen

So viel Material wie nötig – so wenig wie sinnvoll. Wir beraten bei der Auswahl einer passenden Grammatur.

03 — Auflage

Die richtige Auflage statt
unnötiger Überproduktion.

Eine zu große Auflage kann dazu führen, dass Drucksachen ungenutzt bleiben oder entsorgt werden. Deshalb lohnt es sich, den Bedarf vor dem Druck realistisch zu betrachten.

  • Realistischen Bedarf ermitteln
  • Auflagen sinnvoll planen
  • Bei wiederkehrendem Bedarf kleinere Teilauflagen prüfen
  • Lagerbestände berücksichtigen
  • Nachdruckmöglichkeiten von Anfang an mitdenken

Beispiel: Statt sofort 10.000 Flyer zu produzieren, kann bei bestimmten Projekten eine kleinere Erstauflage sinnvoll sein. Kleinere Auflagen sind aber nicht pauschal umweltfreundlicher — Rüstkosten, Verfahren und Nachdrucke spielen mit hinein.

04 — Format

Weniger Verschnitt durch
intelligente Formate.

Das gewählte Format beeinflusst Papierverbrauch und Produktionsverschnitt. Schon bei der Gestaltung kann darauf geachtet werden, dass Formate möglichst effizient auf dem Druckbogen platziert werden können.

  • Flyerformate
  • Karten
  • Aufkleber
  • Visitenkarten
  • Etiketten
  • Broschüren

Gestaltung und Produktion trennen wir nicht: Produktionsaspekte gehören schon ins Layout.

05 — Druckvorstufe

Erst digital prüfen,
dann produzieren.

Eine sorgfältige digitale Kontrolle kann unnötige Fehldrucke vermeiden. Je früher ein Fehler auffällt, desto weniger Material und Zeit kostet er.

  • Rechtschreibkontrolle
  • Layoutkontrolle
  • Datenprüfung
  • Beschnittprüfung
  • Farbkontrolle
  • Freigabe durch den Kunden

Ziel: Fehler möglichst vor der Produktion erkennen.

Ablauf

Erst prüfen. Dann drucken.

Produziert wird ausschließlich nach ausdrücklicher Freigabe. So sollen unnötige Fehldrucke durch vermeidbare Fehler reduziert werden.

  1. 01

    Gestaltung

    Layout, Typografie und Bildauswahl — abgestimmt auf Produkt und Einsatz.

  2. 02

    Datenprüfung

    Auflösung, Farbraum, Beschnitt, Schriften, Formate.

  3. 03

    Korrektur

    Änderungen werden digital eingearbeitet und erneut geprüft.

  4. 04

    Kundenfreigabe

    Nichts geht ohne ausdrückliche Freigabe in die Produktion.

  5. 05

    Produktion

    Erst danach wird gedruckt, konfektioniert und versandt.

06 — Digitale Alternativen

Muss es immer
gedruckt werden.

Neben klassischen Druckprodukten bieten wir auch digitale Lösungen an. Wenn Informationen regelmäßig geändert werden oder ausschließlich digital benötigt werden, kann eine digitale Lösung sinnvoller sein.

  • Digitale Speisekarten
  • Websites
  • Digitale PDFs
  • QR-Code-Lösungen
  • Digitale Informationssysteme
  • Webanwendungen

Nicht alles muss auf Papier stehen.

Digitale Lösungen ansehen

07 — Langlebigkeit

Nachhaltiger kann auch
langlebiger bedeuten.

Ein Produkt, das länger genutzt werden kann, muss nicht so schnell ersetzt werden. Bei bestimmten Anwendungen können deshalb robuste, wetterfeste Materialien die sinnvollere Entscheidung sein.

  • Schilder
  • Werbeanlagen
  • Folierungen
  • Beschriftungen
  • Langlebige Displays

Langlebige Produkte sind nicht pauschal umweltfreundlicher — sie brauchen oft mehr Material. Entscheidend ist die tatsächliche Nutzungsdauer.

08 — Werbetechnik

Auch bei Werbetechnik gibt es
bewusste Entscheidungen.

Materialstärke, Systemwahl und Format entscheiden mit darüber, wie lange eine Lösung hält und was beim Wechsel ersetzt werden muss.

  • Langlebige Materialien und passende Materialstärken
  • Wiederverwendbarkeit einplanen
  • Modulare Systeme mit austauschbaren Elementen
  • Sinnvolle Formate statt maximaler Formate
  • Langlebige Beschriftungen und Folierungen
  • Einzelne Elemente tauschen statt alles neu zu bauen
Zur Werbetechnik →

09 — Werbemittel

Weniger Masse,
mehr Nutzen.

Bei Werbeartikeln sollte nicht nur der Stückpreis betrachtet werden. Ein Artikel, der weggelegt wird, ist auch günstig kein guter Einsatz von Material.

  • Wird der Artikel tatsächlich genutzt?
  • Wie lange wird er verwendet?
  • Ist er langlebig?
  • Ist die Qualität angemessen?
  • Kann er sinnvoll nachbestellt werden?
  • Ist die Verpackung angemessen?

Wir unterstützen dabei, Werbemittel bewusster auszuwählen.

Zu den Werbeartikeln →

10 — Versand & Verpackung

Auch nach dem Druck zählt
die richtige Lösung.

Verpackung schützt — aber sie sollte zum Produkt passen. Zu groß bedeutet unnötiges Material, zu knapp bedeutet Transportschäden und damit Neuproduktion.

  • Passende Verpackungsgrößen
  • Unnötige Verpackung vermeiden
  • Sichere Verpackung zur Vermeidung von Transportschäden
  • Sammelversand, wenn sinnvoll
  • Möglichst effiziente Versandplanung

Wir behaupten nicht, dass Versand grundsätzlich klimaneutral ist. Er verbraucht Ressourcen — planbar ist aber, wie oft und wie viel transportiert wird.

11 — Produktion

Wir arbeiten mit
spezialisierten Produktionspartnern.

Apollon produziert nicht jedes Produkt selbst. Je nach Produkt greifen wir auf spezialisierte Produktions- und Druckpartner zurück. Dadurch stehen unterschiedliche Produktionsverfahren, Materialien und Zertifizierungen zur Verfügung.

  • Material
  • Produktionsverfahren
  • Zertifizierungen
  • Auflage
  • Format
  • Versand
  • Einsatzzweck

Was ein einzelner Partner leistet, hängt vom Produkt ab. Wir stellen darüber keine pauschalen Behauptungen auf — auf Wunsch nennen wir die für dein Projekt verfügbaren Optionen konkret.

Haltung

Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch Ehrlichkeit.

Wir möchten keine Produkte als „grün“ verkaufen, nur weil irgendwo ein grünes Blatt auf der Verpackung steht. Nachhaltigkeit ist komplex: Papier, Druckverfahren, Transport, Haltbarkeit, Auflage und Nutzung spielen zusammen.

Deshalb setzen wir auf transparente Beratung statt auf pauschale Versprechen. Wenn eine umweltbewusstere Alternative verfügbar und für das Projekt sinnvoll ist, zeigen wir sie unseren Kunden — und sagen auch, wo wir keine belastbare Aussage treffen können.

Was du hier nicht findest

Keine Aussagen wie „klimaneutral“, „CO₂-neutral“, „100 % nachhaltig“ oder „umweltfreundlich“ als pauschales Produktversprechen. Sobald für ein Produkt konkrete Zertifikate oder Nachweise vorliegen, benennen wir sie mit Quelle — nicht vorher.

Orientierung

Wie umweltbewusst soll dein Druckprojekt werden?

Bewusst

Materialeinsatz und Produktion werden aktiv mitgeplant.

  • Passende Grammatur statt maximaler Grammatur
  • Sinnvolle Auflage nach realistischem Bedarf
  • Effizientes Format für den Druckbogen
  • Möglichst wenig unnötiger Verschnitt
  • Digitale Datenkontrolle vor der Produktion

Diese Kategorien sind Orientierungshilfen für das Gespräch — keine Zertifizierungen und kein Nachweis über Umweltwirkungen.

Checkliste

7 Fragen
vor dem Druck.

Wir helfen dir bei der Entscheidung.

Projekt besprechen
  1. 01Brauche ich das wirklich gedruckt?
  2. 02Welche Auflage benötige ich tatsächlich?
  3. 03Welche Grammatur reicht für meinen Zweck?
  4. 04Kann Recyclingpapier eingesetzt werden?
  5. 05Kann das Format den Verschnitt reduzieren?
  6. 06Wie lange soll das Produkt genutzt werden?
  7. 07Gibt es eine digitale oder langlebigere Alternative?

Unser Ansatz

Fünf Punkte, an denen wir wirklich etwas ändern können.

01

Bewusst planen

Wir prüfen gemeinsam Bedarf, Auflage und Einsatz.

02

Material sinnvoll wählen

Wir suchen die passende Lösung für Qualität, Funktion und Ressourcenverbrauch.

03

Fehler vermeiden

Eine sorgfältige Datenprüfung hilft, unnötige Fehldrucke zu vermeiden.

04

Digital denken

Wo Papier nicht notwendig ist, können digitale Lösungen eine Alternative sein.

05

Transparent beraten

Wir versprechen nichts, was wir nicht belegen können.

Du möchtest umweltbewusster drucken?

Lass uns gemeinsam schauen, welche Möglichkeiten dein Projekt bietet.

Kontakt

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